Schulsozialarbeit an der Konkordiaschule

Soziales Lernen, Mitbestimmung und Verantwortung von Anfang an.

Unsere Schulsozialarbeit begleitet Kinder auf ihrem Weg zu Selbstständigkeit, Respekt und Partizipation. Mit Klassenrat, Schulparlament und persönlicher Begleitung fördern wir soziales Lernen und demokratische Kompetenzen. Was das heißt? In den ersten Klassen vor allem: Rücksicht nehmen, zusammen arbeiten, aufeinander Acht geben. Um das zu üben, setzt sich unsere Schulsozialarbeiterin regelmäßig mit den Kindern zusammen.

Regeln für Diskussionen

Wenn diese Grundlagen gelernt sind, geht es weiter. Ab der zweiten Klasse diskutieren die Schülerinnen und Schüler im Klassenrat. In diesem Mitbestimmungsgremium überlegen die Kinder, was sie im Schulalltag gut finden, was sie verbessern und wie sie es ändern möchten.

Dabei geben sich die Mädchen und Jungen feste Regeln: Sie hören einander zu, verzichten auf unangemessene Kommentare, lachen niemanden aus. Argumente werden gesammelt, gegeneinander abgewogen, Lösungsmöglichkeiten besprochen.

Freiheiten und Pflichten

Welche Themen am Ende die meisten Unterschriften von den Schülerinnen und Schülern bekommen, werden gemeinsam mit den Lehrern umgesetzt. Und damit niemand die getroffenen Absprachen vergisst, halten die Kinder alles im Protokoll fest. Klassenübergreifende Themen werden darüber hinaus im Schulparlament besprochen. Alle zwei bis drei Wochen treffen sich dafür Schüler aus allen Klassen mit unserer Schulsozialarbeiterin.

Auf diese Weise lernen die Mädchen und Jungen schon früh, Interessen gegeneinander abzuwägen und einander zuzuhören. Und sie erkennen, dass Freiheiten und Rechte auf der einen Seite nur zum Preis von Pflichten und Aufgaben auf der anderen Seite zu haben sind.

Immer ansprechbar

Jenseits von Klassenrat und Schulparlament hat unsere Schulsozialarbeiterin immer ein offenes Ohr für Sorgen und Probleme einzelner Schüler oder Eltern. Dafür bietet sie feste Sprechstunden an, ist aber auch insbesondere während des offenen Anfangs am Morgen in der Schule unterwegs und stets ansprechbar.

Darüber hinaus organisiert sie Projekte mit externen Anbietern, zum Beispiel mit der theaterpädagogischen Werkstatt und dem Stück "Mein Körper gehört mir" oder mit einem Theaterpädagogen, der mit den Kindern "Sicherheit auf dem Schulweg" trainiert: Wie verhalte ich mich, wenn ich von Fremden angesprochen werde? Was kann ich tun, wenn mich jemand aus dem Auto heraus anspricht? Weitere Themen: der sichere Umgang mit Medien und Kinderrechte.

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